Das Jahr begann mit einem leeren Bingo-Feld und der Idee 25er Ziele zu setzen. Es endete mit einem BINGO! und Entscheidungen und Entwicklungen, von denen ich sagen muss „Das stand nicht auf meiner Bingo-Card“.
Viel Spaß beim Lesen meines Rückblickes.
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Meine Themen und Highlights in 2025

„Detmolder Expertin erklärt…“ oder: Ich will mit und vor Menschen sprechen
Mein großes Ziel für 2025 war es, mehr aus dem Homeoffice herauszukommen und mit Menschen vor Ort zu arbeiten. Dafür habe ich mich bereits letztes Jahr bei der örtlichen Volkshochschule als Dozentin beworben. Dieses Jahr haben wir einen Vortrag über ADHS im Erwachsenenalter realisiert. Das Feedback war fantastisch und die Nachfrage so groß, dass er nächstes Jahr wiederholt werden soll.
Darauf aufbauend hatte ich ein Interview mit einer Redakteurin der Lippischen Landeszeitung. Der Artikel erschien im Print und Online und wurde sogar im Newsletter der Zeitung beworben.

Eine richtig schwierige Entscheidung oder: Mein Marktwert sind 100k
Ich werde seit dem Abschluss meiner Therapeutenausbildung regelmäßig auf LinkedIn von Headhuntern angeschrieben und bekomme verschiedene Stellen als Psychologin oder Psychotherapeutin angeboten. In der Regel habe ich diese direkt abgesagt, weil der Stundenumfang mit meiner bisherigen Arbeitstätigkeit unvereinbar war oder das Gehalt meine bisherigen Gewinne/Umsätze nicht wesentlich überschritt..
Anfang des Jahres bekam ich jedoch ein äußerst spannendes Angebot für eine Stelle als leitende Psychotherapeutin in einer Klinik in Bad Arolsen. Ich entdeckte die Ausschreibung am Wochende und sie klang quasi zu gut, um wahr zu sein: Ein angebotenes Gehalt von 90.000 – 115.000 € (Brutto), zusätzlicher Umzugsbonus, ab 24 Stunden/Woche und nur Samstags- und Feiertagsdienste, keine Nachtdienste.
Am Montag schrieb ich gegen Mittag diese Nachricht an einen Freund: „Ich hab mich heute vormittag bei den Headhuntern von der Stelle gemeldet und hab vor 2 Minuten den Anruf von der Klinikleitung bekommen mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch 😳“
In der Woche darauf kratze ich das Auto frei und fuhr ich nach Bad Arolsen. Mir war es wichtig, die Strecke zu testen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob dies ein Arbeitsweg sein könnte, den ich bereit wäre, täglich zu fahren. Das Gespräch lief in meiner Wahrnehmung ganz gut. Nach meiner Gehaltsvorstellung befragt, gab ich „100.000 Euro“ an. Im Anschluss an das Gespräch schaute ich mir noch die Klinik und die Station, die mir potentiell angeboten wurde noch etwas von innen an. Ich bat um eine Woche Bedenkzeit.
Kurz nach meinem Gespräch bekam ich Rückmeldung des Headhunters und ich zitiere aus meinem Nachrichtenverlauf: „Und 100k ist vom Klinikleiter abgesegnet. Die würde ich bekommen.„
Dann wurde es richtig, richtig schwer.
Ja, ich weiß. Mimimi, wir wird so viel Geld angeboten. Was mache ich nur?! Mein Leben gehört zu den Härtesten! – Aber hear me out!
Auf der Pro-Seite standen folgende Aspekte: Das Gehalt. Der Job. Die Möglichkeit, mit Anfang 30 eine leitende Position zu bekommen. Ich wäre kreditwürdig(er) als jetzt. Vielleicht eine Once-in-a-Lifetime-Chance.
Auf der Contra-Seite standen: Ich müsste mir ein Auto kaufen. Sowohl die Anschaffung als auch der Unterhalt wäre mit erheblichen Kosten verbunden, die ich erstmal rein wirtschaften muss. Ich wäre jeden Tag mindestens 1:15 Stunde pro Stecke am Pendeln. Also realistisch 2,5 – 3 Stunden leere pro Tag Lebenszeit im Auto. Bei dem Gehalt wäre es doch eher eine Vollzeitstelle mit 5 Tagen Anwesenheit vor Ort. Das bedeutet, es bleibt sehr, sehr wenig Zeit zum Leben übrig. Vermutlich täglich gegen 6:30 Uhr los fahren, um 8 Uhr anfangen und gegen 18 Uhr wieder nach Hause kommen. Eine Arbeitswohnung in Bad Arolsen würde Abhilfe schaffen, aber auch mehr Kosten und eine massive Isolation unter der Woche bedeuten. Pro Woche würde ich 12,5 bis 15 Stunden im Auto sitzen. Das würde vermutlich ein Aus für mein Hobby Foodsharing und den Großteil meines Soziallebens bedeuten.
Wie die meisten schwierigen Entscheidungen besprach ich meine Dilemma mit quasi jeder Person, die mir über den Weg lief und erhielt unterschiedliche Rückmeldungen. Von „Zieh durch, wenigstens für ein paar Jahre!“ zu „Das ganze Geld bringt dir nichts, wenn du dann keine Zeit hast, es auszugeben“.
Ich überlegte kurzzeitig die Arbeitsbedingungen zu simulieren, also morgens entsprechend früh auszustehen, den Weg zu fahren und auch wieder zurück um ein Gefühl dafür zu bekommen. Verwarf die Idee jedoch wieder.
Schließlich entschied ich mich gegen das Angebot und sagte in der Klinik ab. Der Headhunter meldete sich auch erneut und ich sagte, „ich möchte den Job ablehnen, weil die Fahrzeit so viel ist“. Er hat gesagt, dass würden die natürlich akzeptieren, aber es sei sehr schade, denn „die wollen Sie unbedingt haben.“ und „ hätte es eine Liste mit Checkboxen gegeben, hätten Sie alles erfüllt.“
Ich hab extra noch mal nachgefragt, ob ich die einzige Bewerberin war und es hieß, es gab auf jeden Fall mehrere, aber ich hätte im Vorstellungsgespräch mit meiner direkten Art sehr überzeugt.
Mittlerweile bin ich froh, den Job nicht angenommen zu haben.
Besser spät als nie oder: Startschuss für die Gruppenpsychotherapie
Seit ich meine Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin begonnen habe wusste ich, dass ich mit Gruppen arbeiten will. Ich liebe es mit Gruppen zu arbeiten. In Workshop und Vorträgen sowieso, aber im klinischen Kontext ist es noch mal ne ganz andere wertvolle Aufgabe. Insbesondere da die Zeit von Therapeut:innen begrenzt ist und es zu wenig Therapieplätze gibt, finde ich es wichtig mehr Gruppenangebote zu schaffen.
Entsprechend habe ich mich schon im Januar 2019 zur Qualifikation für Gruppe angemeldet und an meinem Institut die entsprechenden Theorieseminare besucht.
Sechs Jahre (Nov 2024) später entschließe ich jetzt auch die notwendigen Ambulanzstunden zu absolvieren. Mir wird rückgemeldet, dass ich Kraft meiner Approbation und meinem veränderten Wohnort (Mein Institut ist in Berlin, ich wohne mittlerweile in Detmold, NRW) selbst Räumlichkeiten finden muss. So könnte ich z.B. die Praxen von niedergelassenen Kolleg*innen nutzen. Wochenlang suche ich, schreibe Praxen an und kassiere Absagen. Ich bin kurz davor die Stadthalle einmal wöchentlich zu mieten, damit ich weiter komme.
Schließlich bekomme ich im Januar Kontakt zu einem Co-Working-Space in Detmold und die Zusage dort den Meetingraum nutzen zu können. Ich bin super erleichtert, motiviert und schreibe Anfang Februar meiner Institutsleitung das ich Räume gefunden habe.
Dann warte ich.
Und warte.
Und warte.
Im März schreibe ich erneut. Im April wieder. Mehrfach wird mir gesagt, jetzt sollte sich eine Sachbearbeiterin bei mir melden und nichts passiert. Das Ganze gerät mir schon fast wieder aus dem Blick. Bis sich letzte Woche die Frau bei mir meldet, die mich auch während der Ambulanzzeit für die Einzeltherapie betreut hat.
Plötzlich geht alles ganz schnell. Ich verbringe einen Vormittag damit eine passende Supervisorin zu finden. Tausche mich mit eher Freundin aus, die die Gruppenausbildung bereits gemacht hat und hole mir Tipps von ihr. Spreche den Co-Working-Space an und kläre, ob die Räumlichkeiten jetzt (3 Monate später!) immer noch verfügbar seien und bekomme die Zusage. Ich entscheide mich mit einer ADHS-Gruppe zu starten. Ich kläre Formalitäten und mir wird das Kartenlesegerät zugeschickt.

Ab Mai fing ich an mit einem Blogartikel nach Teilnehmenden für die Gruppentherapie zu suchen. Ich teile mein Gesuch auf Instagram und in meinem WhatsApp Status, verteilet Visitenkarten im Freundes-/Bekanntenkreis und in Flyer-Ablagen in der Stadt und erzählte jeder Person in meinem Umfeld von meinem Vorhaben. Die ersten Anfragen kamen nach etwa einer Woche und das Angebot sprach sich schnell weiter herum.
Nach einem Monat habe ich direkt für 900 € Stundenkontingent im Stunt gekauft und konnte erste Therapieanträge versenden. Sehr viel später als erwartet und zwar im September hat die Gruppentherapie (endlich) begonnen.
Mittlerweile ist auch eine weitere Gruppe, die im März 2026 starten wird ausgebucht und größtenteils beantragt. Auch die Warteliste für den letzen Durchgang im Rahmen der Gruppentherapie ist voll.

Gründe ich eine Privatpraxis? oder: Wie schnell kann ich eigentlich kündigen?
2025 habe ich mein fünfjähriges Jubiläum der Selbstständigkeit gefeiert. Also nicht im wörtlichen Sinne – es gab keine Feier. Aber es ist bereits fünf Jahre her, dass ich meine Selbstständigkeit beim Finanzamt angemeldet habe. Durch die Ausbildung zur Psychotherapeutin und die Zusammenarbeit mit der Hamburger Fernhochschule hat es sich aber nie so ganz unabhängig angefühlt. Ich war zu keinem Zeitpunkt darauf angewiesen, dass Einzelpersonen meine Beratungen buchen.
Im September 2024 habe ich mich nach etwa einem 3/4 Jahr Sabbatical-ähnlichem Zustand für 15 Stunden/Woche bei IVPNetworks anstellen lassen. Dort habe ich Videopsychotherapie gemacht und deutlich weniger Sprechstunden, als durch die Stellenausschreibung erwartbar gewesen wäre.
Parallel war ich weiter selbstständig. Ich habe gebloggt, ein bisschen Instagram bespielt, ein paar Einzelpersonen online betreut, hier und da mal ein E-Book verkauft, Vorlesungen gehalten. Insgesamt war es Workload-technisch recht entspannt.
Ich erinnere mich auch noch, dass ich Anfang des Jahres diesen Zustand sehr mochte und psychisch so stabil und zufrieden war, wie schon lange nicht mehr. (Die Situation nach der Bundestagswahl einmal ausgenommen.)
Das änderte sich langsam ab Juni, nachdem ich im Mai die ersten ADHS-Screenings verkauft habe. In Folge der Screenings und später dann auch in Folge des umfangreichen Blogartikels, in dem ich ursprünglich vor allem über den Ablauf der ADHS-Diagnostik aufklären wollte, kamen dann im Sommer die ersten Anfragen für Diagnostik rein.
Ich merke zunehmend, dass ich nicht genügend Zeit habe, um all den Anfragen zeitnah gerecht zu werden. Und damit verfestigte sich auch immer mehr die Idee einer Privatpraxis.
Entsprechend musste ich Veränderungen einleiten.
Schritt 1: Analyse der bestehenden Verpflichtungen, Zeit- und Einkommen abgleichen. Dann den Job los werden, mit dem ich für den Aufwand am wenigsten verdiene. Entsprechend entschied ich mich, nächstes Jahr nicht weiter für die Hamburger Fernhochschule als Dozentin zu arbeiten und las Ende Juli/ Anfang August die letzte Bachelorarbeit.
Schritt 2: Kann ich Abläufe automatisieren? Irgendwas leichter/einfacher machen?
Statt E-Mails individuell zu tippen, sammelte ich meine häufigsten Antworten und verfasste „Signaturen“ mit den entsprechenden Antworten. Außerdem lief der Zahlungsprozess bei Screening-Anfragen zunächst manuell und nach Zahlungseingang verschickte ich die Fragebögen. Im Oktober legte ich im Coworking das ADHS-Screening als Produkt im Shop an.
>> Kostenlose Online Co-Workings (für Selbstständige)
Gehört nicht direkt zur Planung der Voll-Selbstständigkeit, aber ich wechselte im Oktober außerdem zu einem neuen Hoster und richtete auch verschiedene neue Email-Adressen ein.
Ich war zuletzt bei One.com, die wollten jedoch über 130 € / Jahr für die Domain und das Hosting meiner Website. Jetzt bin ich zu Hostinger* gewechselt und sehr begeistert. Habe dort inkl. Steuern ca. 180 € für die nächsten 4 Jahre (48 Monate) bezahlt! Der Umzug ging erstaunlich einfach und es gibt einen extrem guten KI-Assistent, der einem bei allem hilft und wirklich versteht was ich meine und will. Ich bin richtig begeistert!
Das alles habe ich während meines offiziellen Urlaubes in Mauritius gemacht. „Urlaub“. Ja, das übe ich noch. Urlaub hieß dieses Jahr oft, vor allem keine Gesprächstermine zu habe.
Nach meiner Rückkehr Ende Oktober hatte ich ein großartiges Gespräch mit Julia Siemoneit (Instragram: Kinder.ohne.angst). Sie hat eine eigene Praxis in Köln und machte beantwortete mir viele Fragen und erzählte von ihren Erfahrungen. Aus dem zweistündigen Telefonat ging ich sehr beflügelt und motiviert heraus.
Gleichzeitig hatte ich während meiner Urlaubsabwesenheit mehrere Anfragen für Diagnostik und Therapie erhalten. Beim Blick in meinen Kalender hatte ich jedoch keine Idee, wann ich diesen Personen ein Behandlungsangebot machen könnte. Ich war voll. eigentlich bereits zu voll. Würde ich jetzt immer eine Person fertig machen müssen, bis die nächste Nachrutschen könnte? Also die nächste Person im Januar, dann wieder eine im Februar, … dann wäre ich ziemlich schnell bis Dezember ausgebucht.
Schritt 3: Ich entschied mich meinen Angestelltenjob zu kündigen und es zu wagen. Die Kündigungsfrist von zwei Monaten konnte ich nur sehr knapp mit etwas Kulanz der großartigen Mitarbeiterin in der Personalabteilung, zum Jahresende wahren.
Dann war es klar. Ab Januar 2026 werde ich nicht mehr angestellt sein.
{Nachtrag: Ich wollte erst mal mit 15 Stunden in der Woche anfangen und parallel Arbeitslosengeld bzw. Gründerzuschuss beanspruchen – das wurde abgelehnt. Man ist nur arbeitslos mit weniger als 15 Wochenarbeitsstunden. aha. Ich frag mich, wie man eine Selbstständigkeit aufbauen soll, wenn man nur 10 Stunden pro Woche dafür tut. Naja.}
Falls du Infos zu Förderungen/Fördertöpfen für Selbsständige, Psychotherapeutinnen oder Praxisgründer:innen hast, schick mir super gerne eine Nachricht oder schreiben eine Kommentar!

Ein Traum wird wahr: Meine erste, eigene Papeterie!
Mindestens zwei Jahre ist es her, dass ich angefangen habe, meine eigene Papeterie anzukündigen und zu planen. Bereits in meiner To-Want-Liste für Q4/2023 (😅) stand der Plan für einen eigenen To-do-Listen-Block.
Dann kamen die Vorbereitungen für die Approbation dazwischen, dann war ich auf Reisen und fing grade an, mich wieder in einer richtigen Wohnung einzurichten, … dann hab ich mich abbringen lassen, weil ich dachte, es wäre zu viel Arbeit den Block selbst zu drucken und zu verschicken und wollte herausfinden wie das über Amazon KDP oder so funktionieren könnte. Und dann hab ich nicht weiter gemacht, weil mir die Zeit für fancy Launch-Content fehlte. Also für die Erstellung von Inhalten auf Social Media oder dem Blog, die dich und andere Leserinnen vorbereiten und zeigen, warum das ein cooles Produkt ist und es sinnvoll ist, To-dos mit meiner Liste aufzuschreiben.
Dabei war ich mir schon immer sicher, dass der Block gut wird. Ich selbst plane viel digital und tippe aufkommende To-dos sie in meine To-do-Listen-App in eine unendliche Sammlung an Aufgaben. 📱
Für meine Tagesplanung kann ich dort einzelne Aufgaben herauspicken und eine extra Liste für den jeweiligen Tag anlegen. So weit so gut, oder? Leider nein.
Denn was passiert, wenn du dein Handy in die Hand nimmst, um nachzulesen, welche Aufgaben du heute erledigen wolltest? Oder wenn du die erste, zweite oder dritte Aufgabe in der App abhaken willst? – Ich sag es dir: Du klickst auf irgendetwas anderes. Eine Notification von WhatsApp, nur ganz kurz die Instagram-Storys checken, du fängst an, deine Fotos zu sortieren oder Mails zu lesen. 🙈
Fokussiert an deiner To-do-Liste arbeiten? Fehlanzeige!
Das ist einer der Hauptgründe, weshalb ich davon abrate, deine To-dos für den Tag digital zu organisieren: Dein Handy wird dich ablenken. Die Lösung ist ein To-do-Listen-Block aus Papier, der gut sichtbar auf dem Schreibtisch liegt.
Und natürlich gibt es einen riesigen Markt an Blöcken und ich habe diverse davon ausprobiert. Aber keiner hat mich vollständig überzeugt. 🙅♀️
Weil sie z.B.:
- nur aus einer langen, unsortierten Liste bestehen,
- mir Tracking-Aufgaben vorschreiben, die ich (dort) nicht tracken will (Wasser trinken, Stimmung, ‚das gönn ich mir’…),
- Unterkategorien wie „Anrufe“ oder „Termine“ vorgegeben, die nicht zu meinen Aufgabentypen passen
Deshalb habe ich daran gearbeitet, einen eigenen Block zu designen, der flexibel genug für verschiedene Aufgaben und Projekte ist, Platz für Unvorhergesehenes und Geistesblitze hat und gleichzeitig hilft Prioritäten zu setzen.
Im November 2024 (!) fragte ich innerhalb meines Newsletter-Verteilers nach Tester*innen. Das Feedback arbeitete ich ein, dann geriet das Projekt wieder in den Hintergrund.
Erst Mitte diesen Jahres gab es erneut die Chance sich auf die Warteliste zu schreiben und im November wurde mein innerer Druck so hoch, dass es einfach JETZT sein musste. Ich setzte meinen Geburtstagsfeier als Launch-Tag. (Das hat 2022 schon sehr gut geklappt, als an meinem Geburtstag das E-Book „Die 21-Tage-Produktivitäts-Challenge“ herausgekommen ist).

Und herausgekommen ist:
✨Der vielleicht beste To-do-Listen-Block, den du je hattest!✨
Er ist umfangreich getestet und im Alltag erprobt. Flexibel und offen für alle deine Aufgaben. Nachhaltig gedruckt auf Recycling-Papier. Das Papier ist etwas dicker, als bei anderen Blöcken. Durch die freien Felder ist er bestens geeignet für Tages-, Wochen- und Projektplanung.
Ich bin extrem stolz auf ihn und nutze ihn aktuell zur Tagesplanung und für einzelne Projekte. Eine Leserin des Newsletters hat ein Exemplar im Adventskalender gewonnen und hat mir ein Foto geschickt, wie sie ihre Neujahrsplanung mit dem Block macht.

ADHS kommt selten allein – Hallo Autismus!
Um direkt Missverständnisse zu vermeiden: Ich selbst bin wahrscheinlich neurotypisch. Das heißt, mein Gehirn entspricht in seinen Funktionen dem, was man als „typisch“ oder „normal“ ansieht. Ich bin höchstwahrscheinlich nicht hochbegabt (obwohl ich recht schlau bin. Ich gehe von oberem Durchschnitt aus – maximal leicht überdurchschnittlich), habe keine Lese-Rechtschreib-Schwäche, keine Synästhesien. Und ich erfülle die Diagnosekriterien für ADHS genauso wenig zu wie die für Autismus.
Bei vielen meine Patient*innen ist das jedoch anders.
In Folge der unglaublich schlechten psychotherapeutischen Versorgungslage für neurodivergente Menschen bin ich im letzten Jahr zunehmend in der ADHS-Nische gelandet und mache aktuell vorwiegend Diagnostik. ADHS ist häufig komorbid, das bedeutet, es tritt gleichzeitig mit anderen Besonderheiten oder psychischen Erkrankungen. Zum Beispiel Ängste, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder auch Autismus.
In meiner Ausbildung zur Psychotherapeutin habe ich weder etwas zu ADHS, noch etwas zu Autismus gelernt. Beides war zu dem Zeitpunkt kein Bestandteil des Kurrikulums. Mein gesamtes Wissen habe ich also aus Fortbildungen oder (Fach-)büchern.
Ich habe oben schon beschrieben, dass ich für die Gruppenausbildung eine Supervisorin brauchte. Da früh klar war, dass ich mindestens eine ADHS-Gruppe machen möchte, brauchte ich eine Person, die auch Ahnung davon hat. Das war nicht so leicht jemanden zu finden. Umso froher bin ich, Frau Wollenweber gefunden zu haben. Sie hat eine Praxis in Berlin mit dem Schwerpunkt Autismus und kennt sich entsprechend auch ausreichend mit ADHS aus, um mich vernünftig supervidieren zu können.
Und noch besser: Sie arbeitet aktuell an der Validieren eines deutschen Interviews, das zur Autismus-Diagnostik bei Erwachsenen eingesetzt werden kann. Im Rahmen meiner Tätigkeit darf ich daran mitwirken. Aktuell befinden sich die ersten Frauen, die bereits ihre ADHS-Diagnose bekommen haben, im Prozess für die Autismus-Diagnostik.
Langfristig bin ich zuversichtlich regelmäßig Diagnostikplätze für AuDHS (= Autismus + ADHS) anbieten zu können.

5 Tonnen gerettete Lebensmittel
Foodsharing und mich verbindet eine lange Geschichte. Noch während meines Bachelor-Studiums in Leipzig bin ich auf die Organisation aufmerksam geworden, weil ich irgendeine Doku über Raffael Fellmar gesehen hatte. Das müsste ca. 2014/15 gewesen. Foodsharing möchte Lebensmittel vor dem Müll retten, in dem Kooperationen mit Geschäften, Marktständen und anderen verarbeitenden Betrieben eingegangen werden. Noch genießbares, das z.B. Bei Ladenschluss übrig bleibt oder nicht mit der hübsch genug ist, um verkauft werden zu können, wird von Freiwilligen, die über die Plattform organisiert sind, zu vereinbarten Zeiten abgeholt.
In einer spontanen Aktionen registrierte ich mich dort, las mich ins umfangreiche Wiki ein, absolvierte verschiedene Test, Einführungsabholungen und begann als Foodsaverin und später als Betriebsverantwortliche in Leipzig aktiv zu sein.

Mit meinem Umzug nach Eberswalde kam das Lebensmittel-Retten zu einem aprubten Ende, da es dort keinen aktiven Bezirk gab. Also wurde ich Botschafterin (das sind Bezirks-Verantwortliche), rekrutierte Freiwillige und zog mit diesen den Bezirk hoch, sodass auch dort bis zu meinem Wegzug diverse Kooperationen entstanden. (Ich war nicht die ganze Zeit Botschafterin, als der Bezirk lief und ich durch meine Arbeitstätigkeit in der Klinik und der Ambulanz stärker eingebunden war, gab ich den Posten ab.)
Mit meinem Rückzug nach Detmold, war mir klar, dass ich auch hier wieder aktiv mit retten möchte und trug mich in wohnortnahe Kooperationen ein. Aktuell wirke ich nur als Foodsaverin mit, aber ich kann mir vorstellen, zukünftig auch wieder mehr Verantwortung zu übernehmen, wenn mein Arbeitspensum es zulässt.
Im foodsharing Profil gibt es einen Zähler, der die Mengen an Abholungen und damit einhergehenden geretteten Lebensmittel sichtbar macht. Für 2025 wollte ich endlich die 5-Tonnen-Marke knacken.
Stand heute: Ingesamt habe ich schon 437x abgeholt und damit ca. 5.522 kg Lebensmittel gerettet.

Weitere schöne, wichtige und besondere Momente in 2025
Januar: Das Jahr begann mit einer großartigen Podcastfolge mit Steffi Müsse. Sie interviewte mich passend zum Jahresbeginn zum Thema Aufschieben und Produktivität.















Dezember: Podcastfolge mit Anita Weiß – „Zeitplanerin Podcast“
Mein 2025-Fazit
Darauf bin ich stolz oder: Was würde ein weißer alter Mann tun?
In meinem Kollegium wurde Anfang des Jahres eine Person gesucht, die auf einem Ärztekongress einen Vortrag zum Thema „Angststörungen“ halten könnte. Mein erster Gedanke: puh… also natürlich weiß ich außer viel über Angststörungen und ich kann die auch behandeln. Klar. Aber vor einen Fachpublikum? Noch dazu vor Neurologen oder Psychiater:innen? Die kennen sich ja AUCH richtig gut damit aus. Ne, das überlasse ich besser jemandem, der sich noch besser damit auskennt.
Auf der anderen Seite wollte ich ja mehr in Präsenz arbeiten. Und auf einen Fachkongress fahren klang schon cool.
Der Gedanke, der mir geholfen hat, war folgender „Was würde ein weißer, alter Mann in meiner Situation tun?“ Würde er zweifeln, ob er gut genug dafür wäre? Ob er kompetent genug dafür wäre? Wahrscheinlich nicht.
Also meldete ich mich freiwillig. Durfte in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Weih den Vortrag vorbereiten und den ärztlichen Kollegen und Kolleginnen etwas über die neuen Entwicklungen in Bezug auf digitale Gesundheitsanwendungen für die Angstbehandlungen erzählen. Ich bin ziemlich sicher, dass ich gut war. Denn ganz häufig haben Zuschauende ihre Handys gezückt und Folien meines Vortrags abfotografiert. 😁

Für dieses Business-Event wollte ich unbedingt Visitenkarten haben. Außerdem glaube ich, dass sie sich extrem gut weiter reichen lassen und als kleine eigene Flyer funktionieren können. Zumindest meinen Erfolg bei der Suche nach Gruppenteilnehmer:innen würde ich anteilig auch auf diese hübschen Visitenkarten zurück führen.
Die Idee mit der To-do-Liste auf der Rückseite und die Umsetzung des Designs hat Tabea Pape in enger Absprache mit mir umgesetzt. Die Frau hat (noch) keinen eigenen Business-Internet-Auftritt, ist jedoch ansprechbar und nimmt auch weitere Aufträge entgegen.

Der aufregendste Moment
In meinem Urlaub auf Mauritius bin ich mit Helikopter geflogen und habe damit einen Punkt der Bucketlist abgehakt. Es war sooooo cool! Ich durfte sogar vorne neben dem Piloten sitzen.

Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
- Hoffentlich meine Kündigung als Angestellte. Es fühlt sich sehr gut an. Wie es sich entwickeln wird, werde ich erst nächstes Jahr beurteilen können.
- Anfang des Jahres habe ich mir ein neues MacBook gekauft. Mein altes MacBook Air muss ich 2014 im zweiten Semester des Studiums gekauft haben. Und um fair zu sein, es funktionierte auch noch. Es lief allerdings nach über 10 Jahren zunehmend etwas ruckeliger bzw. super langsam und konnte mittlerweile auch keine Updates mehr machen. Jetzt habe ich ein MacBook Air 13“ (M3, 2024)*. Den Kauf habe ich keine einzige Sekunde bereut! Der neue Laptop macht meine Arbeit deutlich leichter und entspannter, weil ich z.B. nicht mehr warten muss, bis Website oder Programme geladen werden.

- Anfang Februar habe ich versucht auf meinem Handy Speicherplatz frei zu machen und bin dabei über alte Chatverläufe gestoßen. Ein Chat war mit Tim, einen alten Freund aus Realschulzeiten, den ich Jahre nicht gesehen oder gesprochen habe. Ich schrieb ihn an, in der Hoffnung, dass er vielleicht Lust haben könnte, den Kontakt wieder aufleben zu lassen. Absolut eine der besten Entscheidungen, den daraus hat sich in den letzten Monaten eine wundervolle und herzliche Freundschaft entwickelt.

Kassenschlager ADHS-Screening oder: Das ist überraschend gut gelaufen
Ich sag es immer wieder, aber ich bin vor allem Psychologin/Psychotherapeutin. Keine Unternehmerin. Deshalb verbringe ich sehr viel mehr Zeit damit, Patientengespräche zu führen als Werbung zu machen und Marketing zu betreiben. Mit den theoretischen Abläufen bin ich vertraut und ich weiß auch, dass das grundsätzlich funktioniert. Dieses Jahr hatte ich dafür nicht so richtig die Zeit und die Muße.
Deshalb habe ich mir Angebote überlegt und sie einfach auf den Markt geworfen. Sprich: ich habe einen Blogartikel darüber geschrieben und diesen veröffentlicht. Das hat bei dem ADHS-Screening und der ADHS-Diagnostik auch extrem gut funktioniert. Für den neuen To-do-Listen-Block habe ich noch gar keine Werbung (bis auf eine E-Mail) gemacht und den Block nur im Shop angelegt. Trotzdem sind bereits die ersten Verkäufe rein gekommen 🙂
Besonders der Erfolg des ADHS-Screenings hat mich sehr gefreut und positiv überrascht. Um der Nachfrage nachkommen zu können, arbeite ich seit einigen Wochen mit einer Freelancerin zusammen, die mich bei der Dateneingabe und -auswertung unterstützt. Für ihre Arbeit bin ich sehr dankbar. Alleine hätte ich das nicht mehr neben meiner anderen Arbeit geschafft.

Fazit zum Jahresmotto „Double It“
Ich habe mindestens doppelt so viel gearbeitet wie im Jahr zuvor. Besonders in den letzten zwei Monaten des Jahres war es wirklich voll und ich habe teilweise 10-Stunden-Tage gehabt. Das war nicht so gut. Auch an vielen offiziellen Urlaubstagen (z.B. in Rhodos) habe ich teilweise in meine Mails geschaut, Anfragen beantwortet oder an der Website gebastelt. Besonders das Bloggen macht mir auch großen Spaß, daher bin ich an der Stelle unwillig, darauf gezielt zu verzichten.
Auf der anderen Seite konnte ich trotz der 3-wöchigen Mauritius-Reise und den kleinen Urlauben/Wochenend-Trips deutlich mehr sparen als erhofft. Selbstverständlich hätte ich mein Vermögen gerne verdoppelt. Spoiler: Das hat nicht geklappt. Aber ich konnte einen sehr gutes finanziellen Puffer aufbauen.
Den ursprünglichen Plan auch doppelt so viel Content (z.B. für Instagram, LinkedIn YouTube, …) zu erstellen, habe ich nach einer motivierten Phase im Januar recht schnell verworfen. Ein Luxusproblem. Denn ich war mit Kunden/Patientenbetreuung ausreichend eingespannt und hätte mehr Anfragen nicht bewältigen können. Mein als zu optimistisch empfundenes Jahresziel „25 neue Kund:innen und mind. eine neue Person für langfristige Therapie/Coaching“ habe ich eindeutig erreicht und konnte damit meinen Kundenstamm definitiv verdoppeln.
Grundsätzlich ist es jedoch eher schwierig, als Psychotherapeutin Bewertungen zu bekommen. Ich finde das extrem verständlich, denn eine Bewertung bedeutet auch, bei mir in Behandlung oder Diagnostik gewesen zu sein. Das ist eine sehr private Information, die die meisten Patient:innen nicht öffentlich teilen möchten.
Wie du oben in meiner Bingo-Card sehen kannst, habe ich deshalb auf 12 neue Google-Bewertungen gehofft. In Folge verschiedener Vorträge und Fortbildungen schaffte ich es, meine Google-Bewertungen zu verdoppeln und über 44 Stück zu sammeln!
Die Anzahl an geschriebenen Blogartikeln konnte ich nicht verdoppeln, im Schnitt blieb es bei ca. 1 Artikel alle 2 Wochen, also grob 25 Blogartikeln pro Jahr. Verändert haben sich jedoch die Zugriffe! Ich konnte sogar 3x mehr Artikel bei der VG Wort einreichen und habe doppelt so viel Vergütung für das Vorjahr erhalten. (Auszahlung 2024: knapp 100€ für 3 Artikel, 2025: ca. 250 € für 10 Artikel).
Die VG Wort ist so etwas wie die GEMA für Texte. Menschen die Texte schreiben bekommen von denen Geld, wenn bestimmte Zugriffszahlen erreicht wurden. Das ist besonders schön, weil ich damit meine Fix-Kosten für den Betrieb der Website, notwendige Plugins etc. decken kann. Meine Analyse zeigt, dass in diesem Jahr ungefähr 20 (!) Beiträge – also doppelt so viele wie letztes Jahr – den Cutoff für die VG Wort erreicht haben.
Mein 2025 in Zahlen
📱 Instagram: +19 Beiträge, +121 Follower, jetzt also 1.582 (war 1.461)
▶️ YouTube: +35 → 115 Abonnenten (war 80)
Facebook-Page: 17 Follower (war ..), TikTok: 17, Pinterest: 0
👀 Webseiten-Besucher:innen: 82.608 (+70% zu 2024)
🎧 gelesene bzw. gehörte Bücher: 24 und mehrere fast fertig
💰 Jobs: 7 (Dozentin an der HFH, Angestellte bei IVPNetworks, Freelancerin bei Nilo, Freiberuflich stundenweise Tätigkeit bei Klenico, Gruppentherapeutin in Ausbildung, Selbstständige Psychotherapeutin, Online-Business mit digitalen Produkten und Vorträgen und Seminaren)
📘verkaufte Anti-Aufschiebe-Bücher: 3
Anzahl Kund*innen und Projekte: 74, davon 69 die erstmals meine Leistung gebucht oder ein Produkt gekauft haben
📝 veröffentlichte Blogartikel: 24
🤝 Kooperationen & Presse-Auftritte: 6
(Podcast „Mit Gelassenheit sichtbar“, Online-Kreativ Festival, NW24, Novego Instagram & Blog, Podcast Zeitplanerin, Lippische Landeszeitung) >> Presse
☀️ Urlaubstage: Weniger als letztes Jahr. Zu wenig. Ich war zwischendurch ganz schön am Limit.
🌎 Besuchte Länder: 3, davon 1 neues (Griechenland, Mauritius, Niederlande)
👩🍳 Neu ausprobierte Rezepte: 27
Ich führe seit Jahren ein eigenes Dokument, in dem ich alle Rezepte, die ich gut fand und wieder kochen möchte, sammele. Von den ausprobierten Gerichten, haben mich 16 überzeugt. Meine persönlichen Highlights: Türkische Pasta (mit Tofu-Hack) und Butter Paneer Masala.
Meine besten Blogartikel des Jahres
Ich finde, ich habe dieses Jahr einige richtig gute und wertvolle Artikel geschrieben 😀 Und es fällt mir extrem schwer, meine Lieblinge zu begrenzen, aber here we go:
- „Geniale Anti-Stress-Geschenke“. Im Rahmen des Jahresmottos „Double it“ wollte ich auch meine Affiliate-Einnahmen vermehren und dieser neue Artikel hat dazu wesentlich beigetragen, diesem Ziel nahe zu kommen.
- ADHS Diagnostik: Wie oder wo lässt man das diagnostizieren? Infos zum Ablauf, Kosten und Anlaufstellen Ist Mitte des Jahres erschienen und der vierthäufigste besuchte Blogartikel von allen in diesem Jahr.
- ADHS-Screening: Was ist das und was kostet es? Der Artikel, der am unerwartetsten erfolgreich war. Für über 30 Menschen durfte ich eine fachliche Einschätzung vornehmen.
- Erfahrungen mit ADHS-Medikamenten. Ein echtes Herzensprojekt und gleichzeitig einer der schwierigsten Artikel, da ich ihn nicht selbst schreiben konnte. Entsprechend habe ich Patient*innen und ADHSler*innen aus meinem Umfeld gebeten, mir ihre Erfahrungen zu schicken. Teilweise warte ich da immer noch auf die Antworten 😅

Meine Jahresfavoriten
Mein liebstes Reiseziel?
Definitiv Mauritius. Absurd schon dort. Erstaunlich sauber. Leckeres, günstiges Essen. Kaum Touristen, kein Scam, keine nervigen Verkäufer, die kein Nein akzeptieren. Würde ich wieder hinfliegen.
Lieblingsbücher?
Diese Bücher haben mich am meisten bewegt und beschäftigt:
• End of Men* ein Roman von Christina Sweeney-Baird
• Nemesis Töchter* ein feministisches Plädoyer von Tara-Louise Wittwer
• The Millionaire Fastlane* ein Business-Finanz-Buch von M.J. Demarco
• Entromantisiert euch! Ein Weckruf zur Abschaffung der Liebe von Beatrice Frasl
Lieblingsfilme/-serien des Jahres
• neue Staffel von Feuer & Flamme (ARD-Mediathek)
• Traum Studios (Disney) – absolut großartig!
• Bosch / Bosch Legacy / Ballard (Amazon Prime)
Beste Käufer unter 100 €
• meine neue Powerbank* (ca. 55-70 €)
• eine richtig bequeme Jogginghose (55 €)
• Snacks am Strand
• indische Gewürze
Bester Kauf über 100 €
• Epikur, ein offizielles Patientenverwaltungsprogramm. Ich bin noch dabei alle Funktionen nach und nach zu entdecken, aber damit ich kann dokumentieren, Termine vergeben, Rechnungen schreiben und es gibt eine App für die Patient:innen.
• mein neuer Laptop: MacBook Air 13“ (M3, 2024)*.
Ausblick auf 2026
Was ich 2026 besser und anders mache
- Urlaub besser vorplanen und die Freiheit als Selbstständige nutzen, um mir selbst Urlaubstage zuzustehen und zu genehmigen. Wie oben schon beschrieben, bedeutete Urlaub dieses Jahr oft nur keine Termine zu haben und ich habe dann am Business gearbeitet und Backoffice-Zeug gemacht statt Gesprächstermine wahrzunehmen.
- Mich mehr bewegen. 2025 war auch ein Schreibtisch-Sitz-Jahr. Merke ich leider im Körper. Wird sich ändern müssen.
- Mehr lesen/Hörbuch hören, draußen sein, unter Menschen sein und weniger Scrollen.
- Newsletter wiederbeleben. Und endlich mal regelmäßig von den ganzen coolen Sachen erzählen, die ich anbiete und mache.

So kannst du 2026 mit mir zusammen arbeiten
- Kooperationen: Ich stehe weiterhin für Interviews für Print, Online und Audio zur Verfügung
- Bildungsurlaub im Lemgo (2026). Nach dem erfolgreichen Vortrag im November folgt im März 2026 die nächste VHS-Veranstaltung. Gemeinsam veranstalten wir ein 3-tätiges Seminar, das als Bildungsurlaub anerkannt ist mit dem Titel: „Gelassen und widerstandsfähig im Beruf – Stress verstehen und bewältigen.“ Der Kurs ist perfekt mit Arbeitnehmer:innen, die nicht noch mehr Zeitmanegement-Methoden brauchen. Im Fokus stehen stattdessen persönliche Strategien zur Stressbewältigung.
- Workshops & Seminare: Auch 2026 habe ich Zeit und Lust Vorträge und Workshops zu geben.
- Psychologische Beratungen und Hilfe bei Prokastination (Es gibt aktuell eine Warteliste. Freie Termine gibt es voraussichtlich ab März/April).
- Bei Aufschieberitis hilft auch das E-Book „Die 21-Tage-Produktivitäts-Challenge“.
- ADHS-Diagnostik und zukünftig auch Autismus-Diagnostik (Auch hier gilt die Warteliste, Anfragen für die Warteliste sind jederzeit möglich.)
- Jederzeit buchbar ist das ADHS-Screening, bei dem du einen offiziellen Befundbericht bekommst mit einer Einschätzung, wieviel an deinem ADHS-Verdacht dran ist.
- Außerdem im Shop erhältlich: Der vielleicht beste To-do-Listen-Block, den du je hattest!
Meine beruflichen Ziele für 2026
- Gruppenapprobation zu 66 % abschließen
Vorgeschrieben sind 60 Gruppenstunden, von denen ich bereits 10 absolviert habe. Deshalb werde ich die Ausbildung nicht, wie ursprünglich geplant, 2026 vollständig abschließen können.
Also ist das realistischere Ziel:
– Die ersten beiden Gruppen (je 20 Stunden) abschließen.
– Teilnehmer:innen für den dritten Durchlauf finden, Therapien beantragen und mit Gruppe beginnen.
- Eigene Räume finden
Zur Zeit arbeite ich viel Online von Zuhause aus und in den Meeting-Räumen eines Co-Working-Space. Es ist cool, dass ich dort überhaupt die Möglichkeit habe, arbeiten zu können, aber es wird Zeit für eigene Praxisräume.
In Journal-Notizen von 2024 habe ich diese Aussage gefunden: „Was möchte ich beruflich machen? Eigene Räumlichkeiten für Workshops, Seminare, Präventionskurse, Stressberatung und Diagnostik.„
- Den 100. Blogartikel schreiben und veröffentlichen.




Hallo Mara,
vielen Dank für den spannenden Einblick in Dein 2025. Schön, auch mal etwas andere Themen als die typischen aus meiner Online Business Blase zu lesen 😊
Und sehr schön finde ich die Frage: „Was würde ein weißer, alter Mann in meiner Situation tun?“
Liebe Grüße aus Portugal,
Britta
Liebe Mara,
wow, da hast du ja einen sehr ausführlichen Jahresrückblick geschrieben. Das hört sich nach einem sehr spannenden und intensiven Jahr an.
Für 2026 wünsche ich dir alles Gute und dass du deine Ziele erreichst. Vielleicht sehen wir uns bei einem der nächsten Coworkings! 🙂
Liebe Grüße
Sandra
Liebe Mara,
ich habe dein Podcast-Interview bei der Zeitplanerin sogar gehört – du warst das also …
Ja, das Thema interessiert mich, mal mehr und mal weniger. Und wenn ich wirklich mal wissen möchte, wie viel ADHS ich selbst in mir habe, weiß ich jetzt, bei wem ich das Screening machen kann. 😊
Dein Jahresrückblick ist übrigens klasse – sehr interessant, was du über dein Jahr berichtest!
Liebe Grüße
Astrid
Glückwunsch für deine Entscheidung, voll selbständig zu sein! Es ist soviel wert, die eigene Zeit frei einteilen zu können. Ich möchte das nicht mehr missen.
Mit großem Interesse hab ich gelesen, dass du in Zukunft neben ADHS- auch Autismus-Diagnosen anbieten möchtest. Ich warte seit einem Jahr auf einen Diagnose-Termin für ADHS und habe den leisen Verdacht, dass ich mich auch im Autismus-Spektrum bewege. Mein Sohn (diagnostizierter ADHSler) meinte, man könnte nur für eine Sache eine Diagnose bekommen? Ich glaub, ich seh mich mal weiter auf deiner Website um. Deinen Newsletter bekomme ich ja bereits. 🙂
Liebe Grüße und viel Erfolg bei deinen Weiterbildungen,
Marianne
Wow, Mara, dein Jahresrückblick hat mich echt gefesselt. Es ist so toll, dass du den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hast – herzlichen Glückwunsch! Ich bin mir sicher, dass dir die Anfragen nicht ausgehen werden 😉 Deine Idee mit dem Bingo finde ich großartig! Ich wünsche dir für 2026 alles Gute in deiner Selbstständigkeit und drücke dir die Daumen für deinen 100. Blogartikel (den habe ich 2025 erreicht ;-)). Auf deinem Blog werde ich mich jetzt noch ein bisschen umschauen.
Liebe Grüße
Sabine
Was für ein spannendes Jahr, liebe Mara. Ich glaube, du bist GENAU RICHTIG in der Selbstständigkeit und beglückwünsche dich zu dieser Entscheidung. Als Inspiration aus deinem Rückblick nehme ich deinen Energie-Vibe mit – und den Gedanken, vielleicht auch mal nach Mauritius zu reisen.
Herzliche Grüße, Korina