In diesem Artikel findest du Erfahrungsberichte zu verschiedenen ADHS-Medikamenten wie Elvanse, Methylphenidad AL und anderen Präparaten.
⚠️ Diese persönlichen Geschichten können dir einen Eindruck davon vermitteln, wie andere Betroffene ihre medikamentöse Behandlung erlebt haben. Bedenke bitte beim Lesen, dass jede Person individuell auf ADHS-Medikation reagiert. Wirkung, Dosierung und mögliche Nebenwirkungen können stark variieren. Bei ADHS-Medikation gibt es gibt keine Standarddosierung. Die individuelle Dosis muss immer austitriert werden.
Die Erfahrungen ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Wenn du überlegst, ein Medikament einzunehmen, abzusetzen, die Dosierung zu verändern oder zu einem anderen Präparat zu wechseln, wende dich immer an deine:n Ärztin/ Arzt, um dich fachlich beraten zu lassen.
Inhaltsverzeichnis
Erfahrungen mit Elvanse (Lisdexamfetamin)
Elvanse ist der Markenname für den Wirkstoff Lisdexamfetamindimesilat und hilft Aufmerksamkeit und Konzentration zu verbessern und Impulsivität zu verringern.
Elvanse ist ein lang wirkendes (retardiert) Arzneimittel. Die Wirkzeit beträgt ca. 12-14 Stunden.
Erfahrung mit Elvanse 20 – 30 mg
• Person: Angestellter, männlich, 32 Jahre
• Diagnose(n): F90.0 ADHS, vorwiegend unaufmerksames Erscheinungsbild
Ich nehme die Kapsel aktuell täglich ein. Ein- bis zweimal im Jahr soll es eine längere Pause von ein bis zwei Wochen geben. Am besten, wenn ich Urlaub habe und das Chaos in meinem Kopf auch Chaos sein darf. So habe ich keine negativen Konsequenzen (zum Beispiel auf der Arbeit) – nur Freunde und Familie müssen das wieder aushalten -lach-.
Wie mit dem Arzt abgesprochen nehme ich das Medikament immer morgens ein. Auf der Packung steht zwar vor dem Essen. Aber für eine bessere Verträglichkeit esse ich vorher immer zwei bis drei Bissen, damit wenigstens ein bisschen im Magen ist.
Ich bin froh, einen wirklich sehr guten Psychiater zu haben, welcher auch mit ADHS vertraut ist. Er ist sich bewusst, dass es nie nach Schema F läuft und jeder Mensch anders ist. Es wurde nie der Druck gemacht, dass ich mich strickt an die Packungsbeilage zu orientieren habe und es vor dem Frühstück nehmen muss.
Es wurde mir immer das Gefühl gegeben, dass ich auf meinen Körper hören soll.
Mein Eindosierungsprozess mit Elvanse
Der Eindosierungsprozess war komplett anders, als alles, was ich vorher kannte. Ein Arztbesuch lief für mich immer so ab: Ich gehe zum Arzt. Sage, was ich habe. Bekomme, wenn es gut läuft, noch 1-2 Rückfragen. Bekomme ein Medikament verschrieben. Mir wird gesagt, wie oft es anzuwenden ist. In der Apotheke dann das gleiche Spiel: “Kennen Sie das Medikament?” “Ja/Nein” – Dann wird das Medikament nochmal erklärt und gesagt, wann ich es am besten nehmen soll. Vor, nach oder während des Essens, am besten liegend oder nur bei Bedarf. Es gibt quasi schon eine Gebrauchsanleitung dafür und du musst dich nur noch danach halten.
Und wie verblüfft ich war, als es plötzlich anders rum war. Nachdem wir kurz meine Testergebnisse durchgegangen sind, wurde ich gefragt: “Was wollen Sie denn?”. Mit dieser Frage konnte ich erstmal wenig anfangen und mein Kopf begann zu rattern: Gute Frage… Was will ich denn?! Sind Sie nicht der Arzt?! Sollten Sie nicht wissen, was jetzt das beste Medikament wäre!?
Ich war mit dieser Frage sehr überfordert und dachte auch gleichzeitig: Wie jetzt? Ich darf entscheiden, was das Beste für mich wäre?
Natürlich hatte ich mich im Internet ein bisschen eingelesen und auch einen Bericht von einem Freund, welcher jahrelang Methylphenidat genommen hat.
Ziemlich verunsichert äußerte ich “Elvanse” als Wunschmedikament.
Wir sind mit 20mg gestartet. Die ersten Tage mit Medikation waren unaufgeregt. Ich hatte mir vielleicht mehr erhofft. Vielleicht waren meine Erwartungen zu groß. Um ehrlich zu sein, war ein ein bisschen enttäuscht.
Den Folgetermin hatte ich bereits eine Woche später. Ich schilderte die Veränderungen und hatte das Gefühl, “da geht noch mehr”. Daraufhin habe ich 30mg verschrieben bekommen. Das war jetzt genau vor zwei Monaten.
Meine Nebenwirkungen mit Elvanse
Ich habe weniger Appetit. Für mich eher problematisch, weil ich sowieso recht schlank bin und abnehmen ist eher das Gegenteil von dem, was ich möchte. Ich versuche jetzt mehr auf meinem Körper zu hören und bewusster zu essen.
Auch habe ich definitiv einen höheren Ruhepuls. Aufgefallen ist mir dies beim Joggen. Ich mache Herzfrequenztraining, das bedeutet, dass meine Herzfrequenz während des Laufens nur in einem bestimmten Bereich sein sollte. Die Bereiche gliedern sich von 1 (niedrig) bis 5 (hoch). Ich trainiere in Zone 2 (Grundlagenausdauer) als Vorbereitung auf einen Marathon. Ich hatte über ein paar Wochen eine Beinverletzung und war dementsprechend nicht laufen. Die ersten Läufe nach der Verletzung (und das erste Mal Laufen mit der Medikation) waren katastrophal. Der Puls war so hoch, dass Zone 2 so gut wie nicht möglich war – außer ich wechselte zum Gehen. Meine Laune war richtig am Boden, weil ich mir das nicht erklären konnte. War bereits durch so kleine Pause meine Kondition so schlecht geworden?
Der Aha-Effekt kam, als ich das erste Mal sonntags vor dem Frühstück eine große Runde joggte. Über 10km war mein Puls konstant in Zone 2. Seitdem lege ich meine Joggingrunden nicht mehr in die Mittagspause, sondern bewusst in die Randzeiten, wenn das Medikament nicht mehr wirkt.
Wirkung von Elvanse (30mg)
Die ersten bewussten Veränderungen habe ich erst mit 30 mg gespürt. Es war mehr Ordnung in meinem Kopf. An Aufgaben konzentrierter zu arbeiten, war kein Problem mehr. Wenn ich unterbrochen wurde, fiel es mir einfacher, den Faden wiederzufinden.
Anfallende Aufgaben fielen leichter anzupacken. Der “Berg der Motivation”, den es vorher zu überwinden galt, um eine Aufgabe anzufangen, ist nun deutlich geschrumpft. Es gibt diesen Berg definitiv noch, aber es fällt mir deutlich einfacher diesen zu überwinden.
Ich finde es viel spannender zu erfahren, was Menschen in meinem Umfeld beobachten, wenn ich die Medikamente nicht nehme. Denn Negatives fällt eher auf.
Ich war letztens mit einer Freundin gemeinsam laufen und quatschen. Und plötzlich fragt sie mich: “Sag mal: Hast du deine Medikamente heute nicht genommen?” Und ja – ich hatte die Medikamente für ein paar Tage abgesetzt. Das hatte auch sofort Konsequenzen: Meine Wohnung war unordentlicher, die Konzentration auf Gespräche war wieder komplett weg, Antriebslosigkeit siegte wieder oft über meinen Tatendrang.
Meine Tipps für andere Erwachsene
Erwarte nicht zu viel. Es wird keine Wesensveränderung stattfinden und es ist trotzdem Arbeit von dir nötig, um deine Ziele zu erreichen. Das Medikament ist nicht die Lösung, sondern auch nur ein Werkzeug/Hilfsmittel, welches richtig eingesetzt werden muss.

Erfahrungen mit Methylphenidad (kurz wirksam)
Zu den kurz wirksamen Methylphenidad-Marken gehören Ritalin, Medikinet sowie Generika. Generika ist kein Markenname, sondern bezeichnet „Nachahmerprodukte“. Diese Medikamente enthalten den selben Wirkstoff wie das Originalprodukt, deren Patent abgelaufen ist.
Präparate dieser Substanzklasse wirken nach etwa 30 Minuten für 3-4 Stunden.
Erfahrungsbericht für Methylphenidad AL (Generika) 10 – 40 mg
• Person: Angestellter, männlich, 41 Jahre
• Diagnose(n): F90.0 ADHS, vorwiegend unaufmerksames Erscheinungsbild
Mein Neurologe hat die Eindosierungsphase mit 10 mg begonnen. Wir sind dann im Wochentakt je 10 mg hoch. Aktuell sind wir bei 40 mg. Als ich krank war habe ich keine Medikation eingenommen, auch nicht im mehrwöchigen Sommerurlaub.
Ich habe vorher von Anderen gehört, dass es unter Medis endlich ruhig im Kopf sein soll. Eine solche Wirkung habe ich (bis jetzt) leider nicht erlebt.
Teilweise hatte ich den Eindruck abends nach der Arbeit etwas mehr Energie zu haben und hatte z.B. noch Kraft, die Küche aufzuräumen oder Wäsche zu waschen. Aktuell würde ich sagen, dass ich nichts bemerke. In ärztlicher Absprache wollen wir jetzt noch mal bis maximal 70 mg hochgehen. Sollte ich auch dann nichts spüren, versuchen wir ein anderes Präparat.
Erfahrungsbericht 2: Ritalin & Medikinet
• Person: Weiblich, in den 40ern
• Diagnose(n): F90.0 ADHS, Verdacht auf Autismus-Spektrum
• Weitere Medikation: Bupropion 150 mg (Antidepressiva)
Hinweis: Der folgende Erfahrungsbericht ist aus meiner Perspektive als Psychotherapeutin aus den Gesprächen mit der betroffenen Person zusammen geschrieben. Ihr persönlicher Bericht wird folgen und diesen ersetzen.
Aufgrund von Burnout/Depression bestand bereits vor der ADHS-Diagnose eine psychiatrische Anbindung und Behandlung mit Bupropion und Trimipramin. Ziel sei, die Antidepressiva mit einer passenden ADHS-Medikation zu ersetzen.
Das Bupropion habe sich nicht mit Medikinet vertragen. Sei kurzatmig geworden. Daraufhin sei das Bupropion reduziert worden (halbe Dosis) und gleichzeitig habe der Psychiater auf Ritalin umgestellt. Sie führe ein ausführliches Symptomtagebuch und protokolliere, wann sie esse. Ritalin habe die zweite Tageshälfte besser aufgefangen. Es wirke sanfter und flaue sanfter ab. Gleichzeitig habe sie die Erfahrung gemacht, dass Ritalin „nicht so umfangreich“ wirke wie Medikinet.
Während eines Urlaubes des Arztes habe sie selbstständig wieder auf Medikinet (10 mg) gewechselt. Sie nehme eine Kapsel morgens ohne Frühstück, die zweite nach dem Mittagessen. Merke positive Veränderungen und könne sich gut vorstellen, dass die Medikation ihr helfen kann, aus dem Burnout raus zu kommen.
Erfahrungsbericht 3: Medikinet
• Person: Studentin, weiblich, 22 Jahre
• Diagnose(n): F90.0 ADHS
Als Kind war ich nie besonders verhaltensauffällig. Ich galt als schüchtern, verträumt und ziemlich vergesslich. Meine Eltern haben früh erkannt, dass mir bestimmten Dinge schwer fallen wie z.B. soziale Interaktionen, Emotionsregulierung oder auch Ordnung zu halten. Ich erachte es als großes Privileg, dass mir vor allem meine Mutter schon früh unterschiedliche Strategien beigebracht hat, um meinen Alltag zu meistern. Bis zur weiterführenden Schule war deshalb meine AD(H)S kaum ein Thema. Je älter ich wurde desto mehr Selbstständigkeit wurde in der Schule von uns erwartet. In der Mittelstufe realisierte ich langsam, dass ich unter der Anstrengung litt meine Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnde Struktur und konstant innere Unruhe auszugleichen.
Eigentlich hatte ich schon recht früh – auch familiär – viele Berührungspunkte mit Neurodivergenz aber kannte bis zu dem Zeitpunkt nur die typisch-männlich-sozialisierte Symptomatik: Kleine Jungen oder Männer, die immer laut sind, nicht still sitzen können und dadurch in jedem Raum die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Rückblickend habe ich erst durch meine ältere Schwester (Sozialarbeiterin) einordnen können, dass Neurodivergenz ein Spektrum ist und viele meiner Verhaltensweisen sich dort einordnen lassen. Dennoch hatte ich häufig das Gefühl nicht “genug” darunter zu leiden, um wirklich eine Form von AD(H)S zu haben, da ich selten negative Rückmeldungen von außen erhalten habe und meine Symptome nur meinem engsten Umfeld aufgefallen sind.
Während der Coronazeit ist meine erlernte Routine in sich zusammengefallen, womit ich sehr überfordert war. Auch während Klausurenphasen bzw. dem Abi habe ich nie verstanden, wieso ich solche Schwierigkeiten mit dem Lernen habe.
Irgendwann konnte ich mir eingestehen, dass es mir gut tun würde dem AD(H)S Verdacht nachzugehen. So habe ich die Diagnose dann im Erwachsenenalter erhalten. Dieses äußert sich bei mir primär mit Unaufmerksamkeit, innerer Unruhe und eher selten mit Hyperaktivität.
Symptomatik
Im Allgemeinen benötige ich egal in welchen Lebensbereichen mehr Zeit für Aufgaben als andere Menschen. Wenn ich mich für etwas interessiere oder Spaß an etwas habe, kann ich mich damit stundenlang beschäftigen. Dabei fällt mir dann häufig nicht auf, wenn ich zu lange nichts gegessen habe oder nicht auf der Toilette war. Tätigkeiten, die mich nicht interessieren oder die mich wegen ihres Umfangs überfordern, kann ich hingegen aufschieben, bis es nicht mehr geht. Außerdem fällt es mir schwer Routinen im Alltag einzuhalten. Routinen geben mir unglaublich viel Sicherheit und innere Ruhe, können mich aber ohne “Dopaminkicks” schnell langweilen. Reizüberflutung durch Geräusche, Lautstärke, Licht oder allgemein andere Menschen begleitet mich ebenfalls schon mein Leben lang. Ich werde immer als sehr ruhiger Mensch beschrieben und bin nur selten nach außen hyperaktiv.
Meine Erfahrung mit Medikinet
Das erste Mal als ich Medikinet genommen habe, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Es war total skurril herauszufinden, dass neurotypische Menschen nicht dauerhaft über fünf verschiedene Dinge gleichzeitig nachdenken. Ich konnte das erste Mal in meinem Leben in einem Café sitzen und ein Gespräch führen ohne alle zwei Sekunden abgelenkt zu werden. Normalerweise bekomme ich nicht alles von Gesprächen mit, weil ich immer mal wieder “rauszoome”. Früher habe ich dann immer nur aus Freundlichkeit zustimmend genickt und teils auch wichtige Informationen nicht gehört.
Die Eindosierungsphase habe ich wechselhaft in Erinnerung. Auf der einen Seite habe ich mich sehr gefreut direkt eine positive Wirkung zu beobachten. Auf der anderen Seite musste ich einiges ausprobieren, um zu verstehen was mir gut tut und was nicht. Die ersten zwei, drei Wochen waren teils schon anstrengend, da sich mein Körper an Medikinet gewöhnen musste und ich Nebenwirkungen hatte.
Das Unangenehmste dabei waren Kopfschmerzen, die ich während des Rebound (= Zeitraum in dem das Medikament aufhört zu wirken) bekommen habe. Diese waren jeden Tag ziemlich stark für ungefähr 30 – 60 Minuten. Ehrlicherweise habe ich nach zwei Wochen darüber nachgedacht das Ganze abzubrechen, weil ich dachte, die Schmerzen würden nicht wieder verschwinden, bin aber sehr froh durchgehalten zu haben. Außerdem hatte ich unglaublich viel Durst während der ersten Wochen. Mein Mund hat sich trocken angefühlt und ich habe durchgehend Wasser getrunken.
Meine Tipps für die Eindosierungsphase mit Medikinet
- geduldig sein und mit Kopfschmerzen rechnen (wenn man Medikinet immer zur selben Zeit einnimmt, findet man schnell heraus zu welcher Uhrzeit die Schmerzen auftreten)
- mir hat es geholfen etwas zu essen kurz bevor das Medikament nachgelassen hat
- ganz viel Trinken
- Vor der Einahmen IMMER etwas essen (am besten viel Frühstücken, 20min warten und dann einnehmen. Wenn man kein Mensch ist, der gerne frühstückt sollte man eher ein anderes Medikament ausprobieren)
- in der Eindosierungsphase kein Koffein trinken. Dies wird empfohlen, um dann zu wissen, welche Nebenwirkungen wirklich Nebenwirkungen sind und dann erst zu testen, ob zusätzliche Nebenwirkungen in Kombination mit Kaffee entstehen könnten. Ich verzichten mittlerweile fast vollständig auf Kaffee, weil ich sonst sehr aufgedreht werde und sich die Wirkung generell verändert. Ich kann koffeinfreien Kaffee sehr empfehlen! Es gibt aber auch Menschen, bei denen das überhaupt kein Problem ist – einfach bisschen ausprobieren.
- Appetit beobachten
- Dosis sehr langsam steigern
- Ich habe in der Zeit viele Erfahrungsberichte gelesen, was sehr hilfreich war
Fazit: Medikinet im Alltag
Medikinet unterstützt mich im Alltag extrem. Es gibt kleinere Nebenwirkungen, die ich noch immer ab und zu habe. Kopfschmerzen und der übermäßige Durst sind komplett verschwunden. Bei extrem warmen Temperaturen halte ich mich eher im Schatten auf, da man durch die Medikamente mehr schwitzen kann bzw. extreme Hitze sich nicht sehr angenehm anfühlt.
Mir fällt es einfacher Aufgaben anzufangen, mich nicht ablenken zu lassen und auf dem Weg zur Küche vergesse ich nicht mehr jedes Mal was ich da eigentlich wollte. Natürlich “heilt” das Medikament nicht mein AD(H)S, das will ich auch überhaupt nicht, aber es entlastet mich in vielen Punkten. Ich werde nie den selben Workload wie andere in der selben Zeitspanne leisten können, aber alleine diesen Fakt zu wissen hilft. Meine Empathie und das um fünftausend Ecken-Denken würde ich nicht eintauschen. Trotzdem ist es wichtig sich einzugestehen, dass einem andere Dinge schwerfallen und man eventuell bestimmte Voraussetzungen benötigt/andere Bedürfnisse hat. Mein Ziel ist definitiv nicht Peak Produktivität zu erreichen oder irgendwo mithalten zu können, sondern meinen Alltag langfristig ausgeglichen zu gestalten.
Erfahrungen mit Methylphenidad retardiert (mittellang wirksam)
Die Wirkung dieser ADHS-Medikamente setzt nach etwa einer Stunde ein und hält für 6-8 Stunden an.
Leider habe ich (noch) keine Erfahrungsberichte von Patient*innen mit Ritalin retard / adult, Medikinet retard / adult oder Equasym retard / adult sammeln können. Hast du Erfahrungen, die du teilen möchtest? Dann schreib mir gerne eine Nachricht!
Erfahrungen mit Methylphenidad (lang wirksam): Concerta oder Methylphenidate HCL
Diese Präparate haben eine Wirkzeit von 10 – 12 Stunden.
Leider habe ich (noch) keine Erfahrungsberichte von Patient*innen mit Concerta oder Methylphenidate HCL sammeln können. Hast du Erfahrungen, die du teilen möchtest? Dann schreib mir gerne eine Nachricht!
Erfahrungen mit Attentin (Dexamphetamin)
Wirkdauer: kurz wirksam
Wirkzeit: ca. 8 Stunden
Leider habe ich (noch) keine Erfahrungsberichte von Patient*innen mit Attentin sammeln können. Hast du Erfahrungen, die du teilen möchtest? Dann schreib mir gerne eine Nachricht!


