Wer ist Mara Pairan?
Hey, ich bin Mara. Wir können uns gerne dutzen. Meine Pronomen sind sie/ihr. Ich bin Psychologische Psychotherapeutin und ich arbeite vor allem online und mache Video-Therapie und Beratung. Außerdem unterrichte ich verschiedene Module an einer Fernhochschule. Meine Leidenschaft ist das Thema gesunde Produktivität. Daher teile ich auf Instagram, YouTube und meinem Blog Tipps für Vielbeschäftigte und helfe dabei, ihre Aufschieberitis und Überforderung zu überwinden.
Blogartikel zum Thema:
Hier kannst du noch mehr über mich erfahren:
Psychologin oder Psychotherapeutin?
Psycholog*innen haben ein Psychologie-Studium abgeschlossen. Also entweder Bachelor und Master oder früher das Diplom. In der Regelstudienzeit dauert das 5 Jahre. Psychologen und Psychologinnen können in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten: Beratungsstellen, Medien, Wirtschaft, Klinik, Schulen, Forensik… Um im klinischen Bereich zu arbeiten ist es oft notwendig, die Psychotherapeut*innen-Ausbildung zu haben.
Psychologische*r Psychotherapeut*in. Nach dem Psychologie-Studium muss man eine weitere Ausbildung machen. Diese dauert je nach Fachrichtung (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie, analytische Therapie, systemische Therapie) noch mal mindestens 3-5 Jahre. Die Ausbildung wird mit der Approbation abgeschlossen. Danach darf man heilkundlich tätig sein. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit, Psychotherapie direkt zu studieren. Es gibt auch ärztliche Psychotherapeut*innen, die Medizin studiert haben.
Warum mögen Menschen den Montag nicht?
Es geht um die Frustration von Grundbedürfnissen.
In der Psychologie werden verschiedene Grundbedürfnisse unterschieden. All unser Verhalten ist darauf ausgerichtet, diese vier Bedürfnisse zu erfüllen:
- Bindung
- Kontrolle/Autonomie
- Lustgewinn und Unlustvermeidung
- Selbstwerterhöhung/-schutz
Menschliches Handeln ist also darauf ausgerichtet, Kontakt zu anderen Menschen herzustellen und gemocht zu werden (Bindung). Deshalb könnte der Montag ein blöder Tag sein, wenn das bedeutet, dass du Zeit mit Menschen verbringen musst, mit denen du dich nicht gut verstehst oder wenn deine Arbeitszeiten dafür sorgen, dass du wenig(er) Zeit mit Familie und Freunden verbringen kannst.
Außerdem wollen Menschen den Eindruck haben, dass wir unsere Ziele selbst und unabhängig von anderen erreichen können und dass unser Handeln Einfluss hat (Autonomie / Kontrolle). Montags zur Arbeit zu gehen, bedeutet vor allem für Angestellte auch Anweisungen zu empfangen und sich
Darüber hinaus gibt es das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung. Demnach möchten wir nach Möglichkeit nur Dinge tun, die Spaß und Freude machen (z. B. im Bett liegen bleiben, spannenden Hobbys nachgehen) und Aufgaben, die dieses Kriterium nicht erfüllen (z. B. mit unfreundlichen Kunden interagieren, in unnötigen Meetings sitzen), bestmöglich vermeiden.
Selbstwerterhöhung ist der Wunsch, sich selbst als „gut“ oder „in Ordnung“ anzusehen. Das funktioniert am besten,wenn wir unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden.
Wie bleibt Motivation aufrecht?
- Mit Zwischenetappen arbeiten. Immer auf den nächsten (kleinen) Schritt schauen.
- Daran denken, weshalb man das alles macht (Was ist das große Ziel?)
- mit anderen gemeinsam arbeiten
Anti-Aufschiebe-Stunde in der wir gemeinsam an (aufgeschobenen) Projekten arbeiten:
Mein Mindset
Ich werde von meinem großen Wert Unabhängigkeit angetrieben. Außerdem habe ich starke leistungsfordernde Anteile und Grundüberzeugungen, die in etwa so klingen: „Du musst Leistung bringen / dich anstrengen, damit… du gemocht wirst / geliebt wirst„. Bei anderen Menschen können diese Überzeugungen auch in die Richtung des Selbstwertes gehen, also z.B. „Wenn du nicht erfolgreich bist, dann bist du nichts wert/ein Versager“. Gepaart mit einer ausgeprägten Zukunftsangst bzw. der Fähigkeit ziemlich gut Katastrophen hervorzusagen habe ich mich in meinen Ausbildungsjahren massiv angestrengt.
Empfehlung, wenn du mit (zu) starken Leistungsgedanken zu kämpfen hast:
Weiterlesen:
Hilfreiche Überzeugungen
- Jede Entscheidung ist eine gute Entscheidung.
- Ein bisschen etwas machen, ist besser als gar nichts.
Buch-Tipp: Die 21-Tage-Produktivitäts-Challenge
Dieses Buch – „Die-21-Tage-Produktivitäts-Challenge“ ist deine ultimative Anleitung, um von der Aufschieberitis zur Umsetzung zu kommen!
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✅ wie du Aufgaben angehst, die du schon ewig von einer To-do-Liste auf die nächste schreibst
✅ wie du dich für Aufgaben motivierst, die sch***e sind, aber gemacht werden müssen
✅ wie du es schaffst, langfristig produktiv zu bleiben (und nicht nach 2-3 motivierten Tagen alles wieder aufschiebst)
✅ was du an „Null-Bock-Tagen“ tun kannst
✅ wie du deine Freizeit ohne schlechtes Gewissen genießen kannst und vieles mehr
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